5 Dont`s nach dem Training!

1. Anstrengende Tätigkeiten ausführen.

Während eines harten Trainings setzt du sowohl deine Muskeln als auch dein Nervensystem enormem Stress aus. Im Anschluss ist es daher sehr wichtig deinem Körper Ruhe zu gönnen damit sich dein Organismus wieder runterfahren und voll und ganz mit der Regeneration beschäftigen kann. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert nach dem Workout keine körperlich anstrengenden Tätigkeiten durchzuführen. Auch psychisch solltest du dich (dies gilt nebenbei auch generell) keinem Stress aussetzen, da beides einen negativen Einfluss auf deinen Körper hat. Versuche dein Training möglichst so in den Tag zu integrieren, dass du dir danach ein wenig Ruhe gönnen kannst.

2. Nährstoff- oder Flüssigkeitszufuhr vernachlässigen.

Nach dem Training verhält sich dein Körper wie ein Schwamm, dies bedeutet, dass er zugeführte Nährstoffe extrem effizient verwertet. Diese Effizienz beruht auf dem Drang die Regeneration des Körpers voranzubringen und verbrauchte Energiequellen und Nährstoffspeicher aufzufüllen. Daher lohnt es sich immer dem Körper frühzeitig Nährstoffe anzubieten - dies beutet nicht, dass du noch in der Umkleidekabine direkt Nahrung zu dir nehmen musst, allerdings solltest du auch nicht zu lange warten. Im besten Fall gewährleistest du die schnelle Direktversorgung in Form eines proteinreichen Shakes und innerhalb der nächsten Stunde eine vollwertige Mahlzeit bestehend aus Gemüse, weiteren komplexen Kohlenhydraten wie Reis oder Kartoffeln und ausreichend Proteinen. Andernfalls riskierst du eine suboptimale Regeneration, da nicht genügend Nährstoffe zur Verfügung stehen, um neues Muskelgewebe aufzubauen, bzw. bereits vorhandenes Muskelgewebe zu versorgen.

3. Starke Belastung der Sehnen und Bänder.

Ein weiterer Fehler ist das Belasten von Bändern und Sehnen nach dem Training. Diese Belastung kann beispielsweise bei einem umfangreichen Dehnprogramm oder aber auch im Alltag durch ungünstig ausgeführte Bewegungen entstehen. Versuche daher deine Gliedmaßen nach dem Training nicht mit hohem Krafteinsatz durchzustrecken. Hiermit ist nicht deine kurze Stretch-Routine gemeint, die du nach dem Training einbaust, sondern viel mehr starke zusätzliche Belastungen, wie eine hochintensive Pilates-Session, die du z.B. so noch nie ausprobiert hast. Solche Aktionen würden wieder die Regenerationsfähigkeit des Gewebes negativ beeinflussen und im schlimmsten Fall das Risiko für Verletzungen erhöhen.

 

4. Zu wenig Schlaf einplanen.

Schlaf ist einer der wichtigsten Faktoren bezüglich deiner Regeneration. Plane deshalb genügend Schlaf ein oder lege nach dem Training einen kleinen Nap wein wenn möglich. Wer dauerhaft zu wenig schläft, beeinflusst seine Regeneration extrem negativ. Denn ausreichender und vor allem qualitativ hochwertiger Schlaf ist besonders wichtig für ein gesundes Immunsystems und wesentliche Stoffwechselprozesse wie die Hormonsynthese und Verwertung von Nährstoffen.

 

5. Drogen konsumieren.

Das wohl kontraproduktivste was du nach dem Training tun kannst ist der Konsum von Drogen. Logisch.. Wirst du dir jetzt denken. Dennoch können sich viele nicht von diesem Fehler freisprechen. Als Sportler kennt man das.. Es ist Freitag und es werden Partypläne mit den Freunden geschmiedet. Aber das Training will man trotzdem nicht vernachlässigen. So kommt es häufig, vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen dazu, dass es kurze Zeit nach dem Training schon auf zur Party geht. Während im Rahmen der langen Partynacht die zuvor angeführten Punkte eintreten, verstärkt der zusätzliche Konsum von Drogen die negativen Auswirkungen auf die Regeneration erheblich. Neben den allgemein bekannten gesundheitlichen Gefahren durch diesen Konsum, ist Alkohol besonders kontraproduktiv hinsichtlich der Regeneration. Der Körper stuft dieses als Gift ein, welches schnellstmöglich wieder aus dem Körper geschleust werden muss. Dies hat zur Folge, dass sämtliche Regenerationsprozesse unterbrochen werden, wodurch du viel Potential vergeudest und dir die Möglichkeit nimmst, am Folgetag frisch und erholt in eine weitere Trainingssession einzusteigen.

Also finde am besten ein gesundes Mittelmaß und gebe deinem Körper die Möglichkeit an deinem Training zu wachsen anstatt darunter zu leiden.

Beachte diese 5 Dont`s um mit deinem Training bestmögliche Resultate zu erreichen!

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