fb-pixel
Persönliche Beratung1: +49 40 41 43 8888 0
Versandkostenfrei ab 40 €

ZINK - BASIC KNOW HOW

Allzweckwaffe Zink

In Sportlerkreisen ist ein gutes Zinkpräparat nicht mehr weg zu denken und findet sich in seiner Reinform, Multi-Präparaten oder auch Boostern wieder. Du willst wissen, wie du von einer Extraportion Zink am besten profitierst? Dann lies weiter!Ohne den Allrounder unter den Spurenelementen läuft in unserem Körper herzlich wenig: Es ist an der Funktion von etwa 300 Enzymen des Zellstoffwechsels beteiligt und in 50 Enzymen enthalten! 
Zink gehört zu den essentiellen Spurenelementen, d.h. Wir sind darauf angewiesen, es mit der Nahrung aufzunehmen, da der Körper es nicht selbst herstellt. Eine akute Unterversorgung ist heutzutage recht selten, dennoch verlangen viele Sondergruppen einen Mehrbedarf, der konstant gedeckt werden sollte. Dazu gehören Schwangere, Stillende, Senioren und natürlich Sportler. Solltest du an Haarausfall, rissiger und trockener Haut, Hautentzündungen, brüchigen Haar und Nägeln, Appetitlosigkeit, einem schwachen Immunsystem, eingeschränkter Leistungsfähigkeit, schwacher Libido oder Müdigkeit leiden, könnte dies durchaus an einer Zinkunterversorgung liegen.

Wo kommt Zink vor?

Die zinkreichsten Lebensmittel sind Rindfleisch, Seefisch, Meeresfrüchte, Milchprodukte und Eier. Angeführt wird die Liste allerdings von der  Auster: 160mg pro 100g!

Es wird bereits deutlich, dass die besten Zinklieferanten tierische Produkte darstellen (diese werden auch deutlich besser verwertet als pflanzliche Zinkquellen wie Getreide), wodurch Vegetarier und Veganer Gefahr laufen, keine adäquaten Mengen an Zink aufzunehmen. Ein weiteres Problem einer vegetarischen und/oder veganen Ernährung sind die hohen Aufnahmemengen an Phytinsäure, die mit einer stark pflanzlichen Ernährung einhergehen. Phytinsäure bildet mit Zink unlösliche Verbindunen, so dass der Körper Zink nicht mehr aufnehmen kann.

Des Weiteren ist mit einer verringerten Verfügbarkeit bei einer gleichzeitigen Aufnahme mit Tanninen (in Tee und Kaffee) und hohen Mengen an Eisen-, Kalzium-, Kupfer- oder Kadmium (als Nahrungsergänzunsmittel) zu rechnen. Auf der anderen Seite erreicht man durch die gleichzeitige Aufnahme von Eiweiß oder Vitamin C eine bessere Resorption und Wirksamkeit.

Wirkung

Wie schon erwähnt, ist unser Allrounder an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt und damit unentbehrlich für die Gesundheit. Somit konnten folgende Wirkungen in Studien bestätigt werden:

  • Stärkung des Immunsystems
  • Verbesserung des Hautbildes (bei Akne)
  • Unterstützung der Wachstumsperiode bei Kindern und Jugendlichen
  • Verbesserte Wundheilung nach Verletzungen oder Operationen
  • Wirkt entzündungshemmend
  • Verkürzt die Dauer einer bestehenden Erkältung
  • Bekämpft Entzündungen der Magen- und Darmschleimhaut
  • Verringert DNA-Schäden
  • Nimmt Einfluss auf die neuronale Vernetzung, die Synapsen und Nervenzellen des Hippocampus
  • Zink ist für die normale Funktion der Schilddrüse mitverantwortlich
  • Verbessert die Testosteronproduktion
  • Zink führt zu einer Leistungssteigerung dank verbesserter Kraft- und Ausdauerwerte

Noch Fragen?!?!

Supplementierung

Kommen wir von der Theorie in die Praxis! Sofern Deine Ernährung einen hohen Anteil an tierischen Produkten aufweist, ist eine Supplementation nicht zwingend notwendig. Doch zusätzlich zu der aktuellen Studienlage, kann ich auch aus eigener Erfahrung nur beisteuern, dass eine zusätzliche Zinksupplementation die Kraftlevel konstant hält und ich mich den ganzen Winter über gesund auf den Beinen halte (und das obwohl alle um mich herum husten und schniefen).

Ziehen wir auch hier die Studienlage zur Hilfe: Empfehlungen vom National Research Council von 2001 empfehlen eine langfristige Supplementierung von 40mg pro Tag. Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) epfiehlt 10mg für Männer und 7mg für Frauen. Wenn wir die Mitte aus beiden Empfehlungen ziehen, kommen wir auf 25mg. In diesem Bereich (7-40mg) sollte sich eine langfristige Dosierung bewegen. In Sondersituationen, wie Erkältung, hoher Stress, starke körperliche Beanspruchung (sehr harter Trainingszyklus) kann die Dosierung für einen Zeitraum von 10-15 Tagen auch höher liegen und auf  50 bis 100mg ansteigen. Diese Dosierungen können als absolut unbedenklich eingestuft werden, da erste toxische Symptome wie z.B. Durchfall, Erbrechen, Halluzinationen, Dehydration und Fieber erst ab einer Dosis von ca. 200mg auftreten und erst ab 2000mg akut werden.

Damit hätten wir das „Wie viel?“ geklärt, kommen wir nun zu dem „Was?“, denn nicht überall wo 25mg Zink draufsteht ist auch 25mg Zink drin. Schaut man sich die Inhaltsstoffe genauer an, wird man festellen, dass niemals Zink vorliegt, sondern Zinkoxid, Zinkchelat, Zinkpicolinat, Zinkgluconat usw. Das liegt daran, dass Zink so gut wie nie in seiner Reinform vorliegt und  stattdessen an organische oder anorganische Verbindungen geknüpft ist. Diese Verbindungen dienen als Carrier und verbessern die Aufnahmefähigkeit des Körpers.

Generell lässt sich sagen: Organische Verbindungen (enthalten Kohlenstoff) werden besser verwertet, als anorganische (enthalten kein Kohlenstoff) Verbindungen.

So liegt die Bioverfügbarkeit von Zinkoxid bei gerade mal 44 bis 67 Prozent. Generell liegt bei Sulfat- und Oxidverbindungen eine schlechtere Aufnahme vor, daher würde ich persönlich von Präparaten mit derartigen Verbindungen Abstand nehmen. Eine bessere Verfügbarkeit ist bei Zinkgluconat sichergestellt worden. Weitere potente Verbindung stellen Zinkchelat, Zinkcitrat und Zinkpicolinat dar. Ich auf unser Zink Pro. Da ich gerade in einem sehr anstrengendem Trainingszyklus stecke, nehme ich jeden Abend vor dem Schlafen gehen 50mg zusammen mit 1000mg Vitamin C um die Wirksamkeit noch zu erhöhen. Starte mit einer Kapsel abends vor dem Schlafen gehen (25mg) und bringe Dein Training auf ein neues Level!

Tags: Supplement

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Sei immer bestens informiert!

Melde dich jetzt zum Newsletter an und erhalte aktuelle Angebote und News immer zuerst.


Abmeldung jederzeit möglich.